Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie ist wohl die bekannteste Therapieform und zielt, wie der Name vermuten lässt, auf eine Änderung des Verhaltens.

Therapieverlauf

Zunächst wird überlegt, welches Verhalten verbessert, geändert oder ganz ausgeschaltet werden soll. Danach beginnt die eigentliche Therapie. Geübt werden so einfache Dinge wie etwa das tägliche An- und Auskleiden, die Benutzung der Toilette und allgemeine Sauberkeitsrituale (Waschen, Duschen, Hände waschen, Zähneputzen etc). Kurz: Es wird alles geübt, das zum täglichen Leben gehört, also auch Höflichkeitsfloskeln und ähnliches. Außerdem sollen Auffälligkeiten im Sozialverhalten weitgehend abgebaut werden.

Betroffene, die geringe Auffälligkeiten aufweisen, werden auf weitreichendere Dinge vorbereitet. Dazu zählen die Benutzung öffentlicher Einrichtungen wie etwa Disco, Theater, Museum und Freizeitparks, aber auch der Besuch eines Schwimmbades neben der Benutzung öffentlicher Transportmittel (Bus, Bahn etc) und natürlich auch der Besuch einer Schule.

Nebenwirkungen

Bei der Verhaltenstherapie muss des öfteren gegen den Willen des Betroffenen gearbeitet werden, um eine Änderung herbeizuführen. Leider können dadurch Nebenwirkungen auftreten. Eine solch unbeabsichtigte Nebenwirkung kann zum Beispiel der Rückfall in eine frühere Auffälligkeit sein.

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