Lautsprachbegleitende Gebärdensprache

Viele autistisch behinderte Menschen können nicht sprechen oder lernen nur sehr mühevoll die Sprache. Insbesondere für Autisten, die nicht sprechen können, hat sich die lautsprachbegleitende Gebärden oder Gebärdensprache bewährt. Diese Methode ist keine Therapie im eigentlichen Sinn, denn sie setzt auf das Erlernen einfacher Gebärden oder Laute, um wiederum auf einfache, eigene Bedürfnisse hinzuweisen.

Einfache Gebärden für eigene Bedürfnisse erlernen

Die Gebärdensprache ist eine Kommunikationsmöglichkeit, die es stummen bzw. taubstummen Menschen ermöglicht, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Die lautsprachbegleitende Gebärdensprache ist ähnlich aufgebaut. Hier lernt der Betroffene, dass eine einfache Handbewegung zum Beispiel für das Bedürfnis "Trinken" steht. Autisten, die Laute von sich geben können, werden einfache Laute beigebracht, die ebenfalls für ein Bedürfnis wie "Essen" stehen. Selbst vollständige Sätze - vorausgesetzt, der Betroffene ist dazu in der Lage - können einstudiert werden.

Zurück