Kommunikative Sprachtherapie

Volker Helbig, ein Psychologe aus Bremen, entwickelte etwa 1988 die kommunikative Sprachtherapie, die sich aus seiner praktischen Arbeit mit Autisten und nicht autistischen Kindern herauskristalisierte.

Therapieverlauf

Bei der kommunikativen Sprachtherapie spricht der Therapeut dem Betroffenen Worte oder ganze Sätze vor, die wiederum vom Betroffenen imitiert werden. Es sind dabei Worte oder Sätze, die der Betroffene selbst als passend betrachtet. Schrittweise lernt der Betroffene dabei, dass man mittels Sprache etwas erreichen kann. Sei es, dass man etwas zu Trinken oder den geliebten Ball erhält oder anderes.

Letzten Endes setzt diese Therapie auf eine einfache Kommunikation, die zwischen Eltern und Kleinstkindern üblich ist. Schrittweise kann die sprachliche Kommunikation ausgebaut werden. Immer jedoch steht der Betroffene im Vordergrund, es soll Spaß machen und der Betroffene soll aufgrund positiver Erfahrung zu eigenen sprachlichen Experimenten animiert werden.

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